Schenke denen, die dich nicht schätzen, deine Abwesenheit!

Schenke Menschen, die deine Anwesenheit nicht schätzen,

deine Abwesenheit.

Warum setzt du dich der Gegenwart von Menschen aus, die dich klein und unwichtig machen?

Warum tust du dir diese Menschen an?

Du brauchst diese Menschen nicht.

Du hast die Freiheit, dich von diesen Menschen, die dich klein machen, zu verabschieden.

In deiner Welt gibt es noch mehr als genug Menschen, die dich wirklich schätzen.

Mehr als du denkst,

gibt es Menschen, die dich so annehmen wie du bist

und sich darüber freuen, dass es dich gibt.

Schenke den Menschen, die deine Anwesenheit nicht schätzen, ruhig deine Abwesenheit.

Sie werden dich nicht vermissen

und du sie auch nicht.

Vom Glück der Hoffnung auf Glück Erich Fried (1921-1988)

Bevor ich sterbe

Noch einmal sprechen

von der Wärme des Lebens

damit doch einige wissen:

Es ist nicht warm

aber es könnte warm sein

Bevor ich sterbe

noch einmal sprechen

von Liebe

damit doch einige sagen:

Das gab es

das muss es geben

Noch einmal sprechen

vom Glück der Hoffnung auf Glück

damit doch einige fragen:

Was war das

wann kommt es wieder?

Erich Fried (1921-1988)

Geschützt: Wut

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Den Dingen auf den Grund gehen

Letzte Dinge

Letzten Dingen auf den Grund gehen

Woher ich komme,

wohin ich gehe,

welchen Sinn mein Leben hat

woher wohin wozu

Lebensfragen auf den Grund gehen.

In die Tiefe des Seins tauchen

So tauche ich in die Tiefe des Seins mit meinen Fragen:

„Woher ich komme?“

Ich bin kein Produkt des  Zufalls.

Nichts geschieht ohne Hintersinn

Auch mich hat eine höhere Macht gewollt

Und ins Leben gerufen.

Ich kann diese höhere Macht „Gott“ nennen oder „Universum“  oder was weiß ich.

Ich komme aus höheren Kreisen,

bin mehr als Fleisch und  Blut, Genen und Materie.

Und wenn ich sterbe,

kehre ich dahin zurück, woher ich gekommen bin.

Solange ich lebe, wird mich die Frage nach dem Wozu meines Daseins beschäftigen.

Ja,

ich habe eine Mission,

eine Berufung,

die ich immer wieder neu für mich entdecken darf.

Es ist genug!

„Es ist genug!“

Dieser Satz begleitet mich seit Jahren, als er mir während eines Bibliodramas ins Auge fiel.

Seitdem lässt er mich nicht mehr los. Es ist genug!

Immer mehr und immer mehr Ansprüche ans Leben stellen?  –

Es ist genug!

Wir werden befreiter leben und anderen bleibt mehr vom Leben.

Immer  mehr und immer mehr Worte verbreiten?

Es ist genug!

Weniger Worte machen, einfach mal auch schweigen,-

Wir werden ruhiger, gelassener

Und andere kommen zu Wort.

Es ist genug!

Immer ungeduldiger werden, immer alles sofort haben wollen?

Es ist genug!

Wir können geduldiger sein.

Wir können entspannter leben

und andere können aufatmen.

Es ist genug, sagt uns Gott, lass es gut sein,

du musst nicht immer mehr haben wollen,

du musst nicht über deine Kräfte und Möglichkeiten leben,

du musst nicht am Leben vorbei leben.

Sei einfach du selbst, und es ist genug!

Weniger Ansprüche ans Leben stellen

Weniger Ansprüche ans Leben stellen –

Wir würden befreiter leben

Und anderen bliebe mehr: ein Weg zum Leben.

Weniger Worte machen –

Wir würden ruhiger

Und andere kämen zu Wort: ein Weg zum Leben.

Weniger ungeduldig sein –

Wir würden entspannter leben

Und andere könnten aufatmen: ein Weg zum Leben.

Weniger wollen,

mehr schweigen,

geduldiger sein –

Uns täte es allen gut.

Lasst uns darum stille sein

und schweigen,

Lasst uns Gott in der Stille wahrnehmen,

wenn unsere Ansprüche verstummen,

wenn unserer Worte endlich ein Ende

und unserer Ungeduld zur Geduld wird.

Ich atme ein, ich atme aus.

Ich halte für einen Moment die Luft ein.

Ich atme ein, ich atme aus.

Gott mache mich frei,

immer mehr zu wollen,

über meine Kräfte und Möglichkeiten zu leben,

am Leben vorbei zu leben.

Lass mich einfach sein.

Hat es mir gefallen?

Am Ende meines Lebens

möchte ich nicht sagen müssen, mein Leben hat allen gefallen,

nur nicht mir.

Am Ende meines Lebens

möchte ich sagen können:

Hier da und da war es für mich nicht einfach,

manchmal eine Herausforderung,

manchmal auch eine Sackgasse,

da habe ich mich getäuscht

und dort habe ich mich verlaufen

Aber im Großen und Ganzen hat es

m i r 

gefallen,

weil ich nach meinen Wünschen und Bedürfnissen geschaut habe  

und nicht nur auf  die Wünsche und Bedürfnisse anderer.

Was andere am Ende über mein Leben sagen,

mag schön sein oder schwer,

manches wird manchen auch so gar nicht gefallen haben,

den meisten Menschen ist es sowieso egal, wie mein Leben war.

Aber am Ende meines Lebens kommt es auf eines an:

Hat es mir gefallen?

Leben und lieben wie ER

Dazu braucht es kein Bibelwissen, kein Theologiestudium, kein spezielles Expertenwissen.

Lebe wie Jesus es uns vorgelebt hat.

Sei barmherzig, er war es auch.

Habe ein Herz für die Armen und Schwachen, er hatte es auch.

Liebe und lebe wie er.

Du kannst es. Ich kann es. Wir können es. Gott traut es uns zu.

Warum Schafe das Weite suchen …

4 »Was meint ihr: Einer von euch hat hundert Schafe und verliert eines davon.

Wird er dann nicht die neunundneunzig Schafe

in der Wüste zurücklassen?

Wird er nicht das verlorene Schaf suchen,

bis er es findet?

5 Wenn er es gefunden hat, freut er sich sehr.

Er nimmt es auf seine Schultern

6 und trägt es nach Hause.

Dann ruft er seine Freunde und Nachbarn zusammen

und sagt zu ihnen: ›Freut euch mit mir!

Ich habe das Schaf wiedergefunden,

das ich verloren hatte.‹

Warum ist eigentlich keines der übrigen 99 Schafe aufgebrochen, um das verlorene zu suchen?

Hat es von den 99 anderen Schafen überhaupt einer vermisst?

Niemand fragt nach dir.  Niemand vermisst dich. Du gehst niemand ab.

Den anderen ist es völlig wurscht, ob du da bist oder nicht.

Sie vermissen dich nicht einmal. Das tut weh.

Warum geht keines der 99 Schafe suchen?

Waren sie nur achtlos, oder sogar froh, den Störenfried endlich vom Hals zu haben?

Hat das schwarze Schaf nicht hineingepasst?

Und als der Hirte es zurückbringt, ist keine Rede davon, dass die 99 Schafe sich darüber freuen.

Der Hirte jubelt allein.

Wie geht es in unseren Herden zu?

Gibt es dort für die einzelnen Freiräume?

Gibt es auch für sogenannte schwarze Schafe Freiräume?

Oder nur Zwang? Zwang zur Anpassung? Entweder du passt dich an oder…

Lebt es sich eigentlich gut in unseren Gemeinden?

Wer macht die Regeln?

Es gibt ungeschriebene Gesetze auch für eine Schafsherde und ein einzelnes Schaf tut gut daran, sich daran zu halten. Sonst gibt es Hiebe und Knuffe von den anderen.

Und die anderen sind stärker, können gehörig Druck machen.  

Wie reagieren wir als Gemeindeglieder, wenn sich jemand im Gemeindeleben aus welchen Gründen auch immer nicht mehr sehen lässt?

Fragen wir dann bei dem Betroffenen nach?

Oder ist es uns egal, fällt uns womöglich gar nicht auf.

Gott findet Sünde Scheiße

Gott findet Sünde genauso Scheiße wie wir.

So findet es Gott genauso Scheiße, wenn wir hartherzig und erbarmungslos miteinander umgehen.

Sünde ist Scheiße.

Und Scheiße ist es, wenn Menschen einander mit Dauerkritik überziehen.

Sünde ist Scheiße.

Und Scheiße ist es, wenn wir über andere herziehen, hinter ihrem Rücken sie und die Gemeinde schlecht machen.

Warum ist das Scheiße? Weil es spaltet zwischen denen, die Recht haben und denen die nicht recht haben.

Sünde ist Scheiße.

Und Scheiße ist es,  wenn Worte ausgesprochen werden, die, einmal ausgesprochen nicht zurückgeholt werden können. Worte vernichten, spalten, zerstören. Worte grenzen aus und verletzen.

Schluss mit der Scheiße!