Gesunder Glaube

Gesunder Glaube

Gesund ist dein Glaube,
wenn er dir erlaubt, Gefühle an dich heranzulassen:
Deine Freude und Lust am Leben,
Deine Trauer und Verzweiflung,
Deinen Ärger, deine Wut,
Deine Angst und Hoffnung.
Alles davon ist gut und darf sein.

Gesund ist dein Glaube,
wenn er dir erlaubt, Zeit für Dich zu haben,                                     zweckfrei in Muße zu leben:
Du darfst ruhen,
Du musst nicht durchs Leben hetzen.
Arbeit ist nicht dein Leben.
Du darfst du sein,
immer wieder sonntags,
aber nicht nur da.
Ein Glaube, der die Muße und den Genuss erlaubt, ist gesund.

Gesund ist dein Glaube,
wenn er dir erlaubt,
dein Leben selbst anzugehen, selbst zu entscheiden, mutig deinen eigenen Weg zu gehen.
Kein Gott des Lebens will dich unmündig sehen.
Du darfst mutig deinen Weg gehen und darauf vertrauen,
dass selbst die Irrwege und Sackgassen zu deinem Wachsen und Reifen gehören und Gott mit dir ist, egal welchen Weg du gehen wirst.

Gesund ist dein Glaube,
wenn er dir erlaubt, die Welt zu entdecken.
Wenn er dir das Weltliche nicht madig macht,
wenn er die Welt nicht als böse Welt von dir abgrenzt,
sondern dir Mut macht, die Welt trotz aller Gefahren zu entdecken,
dann ist dein Glaube gesund.

Gesund ist dein Glaube,
wenn er dir erlaubt,
Autoritäten,
auch die Autorität von Bibel und geistlichen Führern,
zu hinterfragen.
Gott ist so souverän,
dass er sogar sich selbst in seiner Autorität hinterfragen lässt,
weil er will, dass wir etwas aus innerer Überzeugung tun
und nicht, weil es uns vorgeschrieben wird.
Gesund ist dein Glaube, wenn er nicht autoritätsgläubig ist.

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