Feindbilder

Meinen Ohren wollte ich nicht trauen,
als ich diesen Satz hörte:
„Ach, wenn es diesen Islam nicht mehr gäbe!“
Ist der Islam nicht eine Weltreligion,
was wäre die Welt ohne diese wunderbare Religion?
Ist es nicht schön, dass es neben dem Christentum
auch die Buntheit und Vielfalt weiterer Religionen gibt?
Zumal wir als Christen mit Juden und Moslems die gleichen Wurzeln haben?

Noch mehr war ich erstaunt,
als ich hörte:
„Vor dem Mohammed habe ich keinen Respekt!“
Und dann all die Feindbilder aus antiislamistischem Herzen.
Respekt
vor dem Gründer einer Weltreligion
ist wohl das Mindeste, das zu erwarten ist,
wenn du wirklich dem Moslem gegenüber trittst.
Respekt
erwarten wir auch von den anderen
für unseren Glauben.
Respekt und Toleranz ist der einzig gangbare Weg,
einander ehrlich und liebevoll zu begegnen.

Zum ersten Mal hörte ich Feindbilder gegen den Islam aus christlichem Mund
und erinnerte mich an all die Feindbilder gegen das Judentum
über Jahrhunderte aus christlichem Mund.
Feindbilder sind nichts als unüberlegte Vorurteile,
die man nur ablegen kann,
wenn man dem anderen als Menschen begegnet.

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