Leere Kirchen

Leere Kirchen und fehlende Priester.

Ein Einblick in eine zutiefst katholische Gegend im Bayerischen Wald:

Erschreckend zu hören: Nur 10 alte Frauen im Gottesdienst!

Erschreckend sich vorzustellen: Die Kirche verfällt.

Wenig tröstlich der Gedanke,

als Traditionschristen tauchen sie noch ein- zweimal auf in der Kirche.

Irgendwann tun sie nicht mal das

und vermissen nichts dabei.

Sie brauchen keine Kirche.

Die Kirche stirbt,

ein Gedanke, der mich nicht mehr loslässt.

Die Kirche befindet sich im Sterbeprozess,

zuerst will ich es nicht wahrhaben,

dann wehre ich ab,

dann nehme ich es hin,

ich kann eh nichts daran ändern.

Die Kirche leert sich.

Und es hat nichts mit mir zu tun.

Keine noch so liebevoll gemachter Gottesdienst,

keine noch so liebevolle Zuwendung,

wird daran etwas ändern:

Die Religion ist aus dem Alltag der Menschen verschwunden,

der christliche Glaube sprachlos geworden,

der Glaube verdunstet

und ich werde nichts daran ändern können.

Leere Kirchen gibt es auch in meinem Umfeld.

Neujahr gab mir einen Einblick in unsere zutiefst evangelische Gegend in Franken:

Erschreckend zu sehen: Nur 10 Personen im Gottesdienst.

Erschreckend sich vorzustellen: Die Kirche verfällt.

Wenig tröstlich der Gedanke,

als evangelische Traditionschristen tauchen sie noch ein- zweimal auf in der Kirche,

wenn überhaupt.

Jubeln über 500 Jahre Reformation, ohne zu wissen, warum und wieso.

Irgendwann tun sie nicht mal das

und vermissen nichts dabei.

Sie brauchen keine Kirche.

Aber was brauchen sie dann?

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