Der Gott, der wie eine Mutter tröstet Jes 66,10-14

Sind wir noch ganz bei Trost?

Der Gott allen Trostes – so können wir unseren Gott auch nennen.

Schade, dass das nicht im Glaubensbekenntnis steht,

es würde manchen Menschen vielleicht etwas sehr Wichtiges über Gott sagen.

„Der Gott allen Trostes“ – das ist Gott, weil er ein Tröster ist.

Gott ist für uns ein vertrauenserweckendes Gegenüber,

Gott ist stark, unseren Kummer auszuhalten, aber auch fähig, mit uns mitzuleiden.

Denn ich glaube, gerade in diesen schon schwierigen Zeiten sind wir alle höchst trostbedürftige Menschen.

Da ist kein Mensch, der mich mal in den Arm nimmt. eht nicht wegen der Ansteckungsgefahr. Kein Händedruck, kein sachtes Streichen, keinerlei Berührung. Wie kann Gott uns in dieser Situation trösten?

Gott tröstet.

 Wie gehen wir in dieser schweren Zeit miteinander um?  Wir können das, was uns momentan und für die Zukunft tröstet, an andere Menschen weitergeben, die momentan trostlos und einsam in ihren Wohnungen und Häusern leben.

Wir können Gemeinschaft und menschliche Begegnung erleben auch ohne körperliche Berührung. Wir können unsere Mitmenschen wahrnehmen, achtsam mit ihnen umgehen, einander von der Ferne grüßen. Das und vieles anderes wird uns trösten und über die Corona-Krise hinweghelfen.

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