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Was für ein Glück, dass wir uns gefunden haben!

Was habe ich nur für ein Glück,
dass ich dich gefunden habe!

Das Glück,
dich an meiner Seite zu wissen

Das Glück,
so viele Jahre gemeinsam schon erlebt zu haben
und so viele Jahre gemeinsam noch hoffen erleben zu dürfen.

Das Glück,
um deine Liebe zu wissen und es von dir gesagt zu bekommen
und das Glück, dich staunend als meine Geliebte wahrzunehmen.

Zwei Wochenenden voller Gespräche
haben uns näher gebracht
und mir vor Augen gemalt,
was ich für ein Glück habe,
dass ich dich gefunden habe.

Was für ein Glück, dass wir uns gefunden haben!

Allmacht und Liebe?

Allmacht und Liebe?

Ich glaube nicht,

dass Gott allmächtig ist.

Ich kann es nicht glauben,

nicht im Blick auf

die Shoah seines Volkes,

nicht im Blick auf

all das Leid der Menschheit.

Wäre Er wirklich allmächtig,

hätte Er es verhindert,

verhindern müssen.

Gott ist entweder allmächtig

Oder ein Gott der Liebe.

Beides zusammen geht nicht.

Lieber glaube ich

An einen Gott der Liebe,

der sich von unser Fähigkeit, in der Liebe zu wachsen,

abhängig macht

und nichts kann ohne uns,

aber irgendwann sich mit aller Macht,

zu der Liebe fähig ist,

durchsetzen wird,

als einen Gott, den Allmächtigen,

der all das

hätte verhindern  können,

aber nicht getan hat.

Das wäre dann kein Gott der Liebe.

Gott ist die Liebe – Wo immer Liebe geschieht, geschieht Gott

Gott ist die Liebe

Wo immer Liebe geschieht,

geschieht Gott.

Wo immer Gott geschieht,

muss Liebe dabei sein.

Die Liebe sucht das Du.

Darum ist auch Gott das große Du.

Gott ist aber viel mehr als ein Du.

Gott geschieht.

Gott ist nicht.

Wenn du sagst, Gott ist,

dann erstarrt dein Gottesbild.

Gott geschieht.

In der Liebe

In der Begegnung

Im Leben

Ohne uns Menschen geschieht kein Gott.

Gottes Begegnung geschieht nur in der Begegnung des Menshcne.

Gottes Liebe geschieht nur in der Liebe von uns Menschen.

Gott geschieht im Leben.

Ohne uns geschieht kein Gott.

Aber dennoch ist Gott immer mehr als das, was sich bei uns gerade als göttlich ereignet.

 

Ich glaube an einen Gott, der geschieht.

Schon zu Mose hat er gesagt: Ich werde sein, der ich sein werde.

Jedes Gottesbild lässt den Seienden erstarren.

Gott ist immer im Werden, im Entstehen, im Wachsen, in Bewegung.

Ich glaube an einen Gott der Liebe.

Wo immer Liebe ist, da ist Gott,

und wo Gott ist, da muss die Liebe sein.

Allein mit Liebe lässt Gott sich definieren und festlegen.

Aber die Liebe ist auch etwas Lebendiges:

Auch die Liebe ist immer im Werden, im Entstehen, im Wachsen, in Bewegung.

Ich glaube,

dass die Liebe Gottes im Leben und Sterben Jesu sichtbar geworden ist und

in der Auferstehung Jesu lebendig geblieben ist.

Die Liebe Gottes ist bedingungslos, radikal liebend, entgrenzend.

Sie ist nicht nur für uns da, sondern für alle Menschen.

Und wo immer diese Liebe gelebt wird, geschieht Gott.